Linkbudget Rechner
Berechnen Sie das Linkbudget für drahtlose Kommunikationsstrecken: Reichweite, Empfangspegel und Linkmargin.
Was könnten wir verbessern?
Linkbudget-Analyse für Funkstrecken
Das Linkbudget beschreibt alle Gewinne und Verluste einer Funkverbindung. Der Freiraumdämpfung (FSPL = Free Space Path Loss) ist der wichtigste Verlustfaktor: FSPL (dB) = 20·log₁₀(d) + 20·log₁₀(f) + 20·log₁₀(4π/c). Der Link Margin (Systemreserve) gibt an, um wie viele dB die Verbindung stärker als das Minimum ist. Positiver Margin bedeutet stabile Verbindung.
Häufige Fragen
Was ist der Link Margin?
Der Link Margin (Systemreserve) gibt an, um wie viele dB der empfangene Pegel über dem Empfindlichkeitspegel des Empfängers liegt. Ein positiver Margin bedeutet, die Verbindung funktioniert. Typisch sind 10–20 dB Reserve eingeplant.
Was bedeutet EIRP?
EIRP (Effective Isotropic Radiated Power) ist die effektive isotrope Strahlungsleistung: EIRP = P_Tx + G_Tx - Leitungsverluste (in dBm/dBi). Es beschreibt, wie viel Leistung ein idealer isotroper Strahler abstrahlen müsste, um denselben Pegel in Hauptstrahlrichtung zu erzielen.
Wie nimmt die Freiraumdämpfung mit der Distanz zu?
Die FSPL verdoppelt sich (um 6 dB) mit jeder Verdopplung der Distanz und steigt proportional zum Quadrat der Frequenz. Bei doppelter Frequenz steigt die FSPL um 6 dB.
Wie viel Linkmargin brauche ich?
Für feste, gut sichtbare Verbindungen: 10 dB. Für mobile/variable Umgebungen: 15–20 dB. In städtischen Gebieten mit Multipath-Fading: 20–30 dB. Für zuverlässige IoT-Anwendungen: mindestens 15 dB.