Tragwand Rechner
Berechnen Sie Wandbelastungen und dimensionieren Sie Unterzüge für Wanddurchbrüche. Bitte immer einen Statiker hinzuziehen!
Wichtiger Hinweis
Diese Berechnung dient nur als grobe Orientierung. Vor jedem Wanddurchbruch in einer Tragwand ist zwingend ein zugelassener Statiker (Tragwerksplaner) zu beauftragen. Falsch dimensionierte Unterzüge können zum Gebäudeeinsturz führen!
Was könnten wir verbessern?
Tragwände und Wanddurchbrüche
Eine Tragwand (tragende Wand) leitet Lasten aus Decken, Dach und darüberliegenden Stockwerken in das Fundament ab. Beim Wanddurchbruch muss ein Unterzug (Sturz oder Stahlträger) die umgeleiteten Lasten aufnehmen. Die Dimensionierung richtet sich nach Streckenbelastung, Spannweite und Trägermaterial (Stahl, Beton, Holz). Die Auflagerkräfte an den Seiten des Durchbruchs bestimmen die erforderliche Wandverstärkung.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich eine Tragwand?
Tragwände verlaufen meist senkrecht zu den Deckenbalken. Bei Massivbauweise sind alle Außenwände und viele Innenwände tragend. Leichte Trockenbauwände sind meist nicht tragend. Im Zweifel immer einen Statiker befragen.
Was kostet ein Wanddurchbruch?
Die Kosten hängen von Wandmaterial, Dicke, Breite und Unterzugtyp ab. Typisch sind 2.000–8.000 € für einen Durchbruch inkl. Statik, Stahlträger und Maurerarbeiten. Tragendes Mauerwerk ist teurer als Kalksandstein.
Welche Genehmigungen brauche ich?
In vielen Bundesländern ist ein Wanddurchbruch in einer Tragwand genehmigungspflichtig oder zumindest anzeigepflichtig. Statische Nachweise sind in der Regel erforderlich. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kommen weitere Auflagen hinzu.
Was ist ein IPE-Träger und wann wird er eingesetzt?
IPE-Träger sind Stahlprofile mit I-förmigem Querschnitt, die bei Wanddurchbrüchen als Unterzug eingesetzt werden. Die Profilgröße (IPE 160 bis IPE 600) richtet sich nach Streckenbelastung und Spannweite. Statiker berechnen das erforderliche Profil.