Beleuchtungsrechner

Planen Sie Ihre Raumbeleuchtung: Ermitteln Sie Leuchtenanzahl und Gesamtlichtstrom nach DIN EN 12464.

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Raumbeleuchtung nach DIN EN 12464 planen

Die Norm DIN EN 12464 definiert Mindestbeleuchtungsstärken für verschiedene Arbeitsbereiche. Die benötigte Leuchtenzahl ergibt sich aus der Formel: N = (E × A) / (η × Φ), wobei E die Sollbeleuchtungsstärke in Lux, A die Raumfläche, η der Raumwirkungsgrad und Φ der Lichtstrom je Leuchte ist. Ein Sicherheitsfaktor (Wartungswert) von 10–20 % wird empfohlen.

Häufige Fragen

Was ist der Raumwirkungsgrad?

Der Raumwirkungsgrad (η) gibt an, wie viel des abgestrahlten Lichts tatsächlich als nutzbare Beleuchtung auf der Arbeitsfläche ankommt. Er berücksichtigt Reflexion von Wänden, Decke und Boden. Typische Werte: 0,5–0,7 (50–70 %).

Welche Beleuchtungsstärke braucht ein Büro?

Für Büroarbeitsplätze schreibt DIN EN 12464-1 eine mittlere Beleuchtungsstärke von 500 lx auf der Arbeitsfläche vor. Bildschirmarbeitsplätze können mit 300–500 lx auskommen.

Wie viele Lumen hat eine normale LED-Lampe?

Standard-LED-Lampen (E27, 9W) haben ca. 800 lm, was einer 60-Watt-Glühbirne entspricht. LED-Panels für Deckenleuchten liefern oft 1.500–4.000 lm pro Leuchte.

Soll ich Direktlicht oder indirekte Beleuchtung wählen?

Direktstrahler (nach unten) sind effizienter für Arbeitsplatzbeleuchung. Indirekte Beleuchtung (über Decke) erzeugt angenehmeres, blendfreies Licht für Wohnbereiche, braucht aber mehr Lumen gesamt.

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