Pilzzucht – Rentabilität berechnen
Die biologische Effizienz (BE) gibt an, wie viel Frischpilze im Verhältnis zum eingesetzten Substrat geerntet werden. Austernpilze erreichen häufig 20–30% BE, Shiitake meist 10–20%. Mit mehreren Erntedurchgängen lässt sich die Gesamtausbeute steigern.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die biologische Effizienz?
Die BE beschreibt das Verhältnis von geernteten Frischpilzen zu trockenem Substrat. 25% BE bedeutet: aus 10 kg Substrat werden 2,5 kg Frischpilze geerntet.
Welche Pilze eignen sich für Anfänger?
Austernpilze und Kräuterseitlinge sind am einfachsten zu kultivieren. Sie wachsen schnell, sind robust und benötigen wenig Spezialausrüstung.
Wie viele Erntedurchgänge sind möglich?
Je nach Pilzart und Substrat sind 2–5 Erntedurchgänge möglich. Mit jedem Flush nimmt der Ertrag typischerweise ab.
Lohnt sich Pilzzucht wirtschaftlich?
Im Hobbybereich kaum, da Sonderpilze 8–20 €/kg erzielen. Im kommerziellen Maßstab ab ca. 500 kg/Monat kann es profitabel sein.