Linsendicke Rechner
Berechnen Sie die Mittendicke Ihrer Brillengläser aus Brechkraft, Durchmesser und Brechungsindex.
Was könnten wir verbessern?
Brillenglas-Dicke verstehen
Die Dicke eines Brillenglases hängt von der Brechkraft (in Dioptrien), dem Glasdurchmesser und dem Brechungsindex des Materials ab. Minus-Gläser (für Kurzsichtigkeit) sind am Rand dicker, Plus-Gläser in der Mitte. Ein höherer Brechungsindex ermöglicht dünnere Gläser bei gleicher Korrekturleistung. Moderne Hochindex-Gläser (n=1,74) können bei starker Fehlsichtigkeit deutlich schlanker sein als Standard-Gläser (n=1,50).
Häufige Fragen
Was bedeutet der Brechungsindex?
Der Brechungsindex (n) beschreibt, wie stark ein Material Licht bricht. Je höher der Index, desto stärker die Brechung – und desto dünner kann das Glas bei gleicher Dioptrienzahl sein.
Ab wann lohnen sich Hochindex-Gläser?
Ab einer Fehlsichtigkeit von ±3 Dioptrien empfehlen Optiker oft Hochindex-Gläser (1,60 oder höher). Bei starker Fehlsichtigkeit (ab ±6 dpt) sind dünne Gläser (1,67–1,74) sinnvoll.
Warum ist der Glasdurchmesser wichtig?
Größere Gläser sind bei Minusgläsern am Rand deutlich dicker. Kleinere Fassungen führen daher zu dünneren und leichteren Brillengläsern. Die Wahl der Fassung hat erheblichen Einfluss auf die Glasdicke.
Was ist die Mindestmittendicke?
Die Mindestmittendicke ist die kleinste erlaubte Glasdicke in der Mitte des Glases. Sie liegt typischerweise bei 1,0–2,0 mm und wird durch die mechanische Stabilität und Fassungsart begrenzt.