Holzmengen richtig berechnen
Bei Bauprojekten ist die genaue Kalkulation von Holzmengen entscheidend, um Kosten zu minimieren und ausreichend Material zu haben. Der Verschnitt – also das Abfallholz beim Zuschneiden – beträgt je nach Projekt typischerweise 5–15 %. Bei komplexen Schnitten oder Diagonalverlegung kann der Verschnitt bis zu 20–25 % betragen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Laufmeter Holz?
Ein Laufmeter (lm) ist ein Meter Holz in seiner Länge, unabhängig vom Querschnitt. Um die tatsächliche Menge zu ermitteln, multipliziert man Laufmeter × Breite × Höhe für das Volumen in Kubikmeter.
Wie viel Verschnitt soll ich einplanen?
Als Faustregel gilt: 10 % Verschnitt für gerade Verlegung, 15 % für Diagonalverlegung (45°), 20 % für Fischgrät-Muster. Bei Dachstühlen und komplexen Schnitten lieber 15–20 % aufschlagen.
Was ist der Unterschied zwischen Festmeter und Raummeter?
Ein Festmeter (fm) ist 1 m³ kompaktes Holz ohne Hohlräume. Ein Raummeter (rm) umfasst 1 m³ Holz mit Hohlräumen (z. B. Brennholzstapel) und entspricht ca. 0,65–0,7 Festmeter.
Welche Holzarten eignen sich für den Außenbereich?
Heimische Hölzer: Lärche (besonders dauerhaft), Eiche, Robinie. Tropenhölzer: Bangkirai, Teak, Ipé. Für Terrassendielen empfiehlt sich eine Holzschutzbehandlung oder UV-stabiles Öl.