Operationsverstärker Rechner

Berechnen Sie Verstärkung, Bandbreite und Frequenzgang für typische Op-Amp-Schaltungen wie invertierenden und nichtinvertierenden Verstärker.

Spannungsverstärkung
Verstärkung (dB)
Grenzfrequenz (kHz)
Eingangsimpedanz
Eckfrequenz f₋₃dB

Formelweg

Operationsverstärker in der Analogelektronik

Operationsverstärker (Op-Amps) sind universelle Bausteine der Analogelektronik. Sie besitzen eine sehr hohe Leerlaufverstärkung (typisch 100.000x oder 100 dB) und werden durch externe Rückkopplungswiderstände auf eine gewünschte Verstärkung eingestellt. Das Gain-Bandwidth-Produkt (GBW) ist ein wichtiger Kennwert: Es bleibt konstant – eine höhere Verstärkung bedeutet eine geringere nutzbare Bandbreite.

Invertierend: Av = -Rf/R1

Nichtinvertierend: Av = 1 + Rf/R1

Bandbreite = GBW / |Av|

f₋₃dB (Integrierer) = 1/(2π·Rf·C)

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen invertierendem und nichtinvertierendem Verstärker? Beim invertierenden Verstärker ist das Ausgangssignal phasenverschoben um 180°, beim nichtinvertierenden ist das Signal in Phase. Die Mindestverstärkung beim nichtinvertierenden Verstärker beträgt 1 (Spannungsfolger).

Was bedeutet das Gain-Bandwidth-Produkt? Das GBW ist eine Herstellerangabe (z.B. LM741: 1 MHz, TL071: 3 MHz, AD8055: 300 MHz). Es gilt: GBW = Verstärkung × Bandbreite. Ein Op-Amp mit 1 MHz GBW und Verstärkung 10 hat nur 100 kHz nutzbarer Bandbreite.

Wie wähle ich den richtigen Op-Amp? Die Auswahl hängt von Bandbreite, Versorgungsspannung, Eingangsstrom, Rauschverhalten und Temperaturbereich ab. Für Audio: TL072, für Hochfrequenz: AD8055, für Batteriebetrieb: MCP6001.

Was ist ein virtueller Kurzschluss? Im Gegenkopplungsbetrieb sind invertierender und nichtinvertierender Eingang nahezu auf gleichem Potential – das nennt man virtuellen Kurzschluss oder virtuelle Masse beim invertierenden Verstärker.

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