Ohmsches Gesetz Rechner

Geben Sie zwei der vier elektrischen Größen ein, um die anderen beiden zu berechnen. Das Ohmsche Gesetz verknüpft Spannung, Strom, Widerstand und Leistung.

Spannung U
Strom I
Widerstand R
Leistung P

Formelweg

Das Ohmsche Gesetz in der Elektrotechnik

Das Ohmsche Gesetz wurde 1826 von Georg Simon Ohm formuliert und ist eines der grundlegendsten Gesetze der Elektrotechnik. Es beschreibt die lineare Beziehung zwischen Spannung, Strom und Widerstand in einem elektrischen Leiter. Zusammen mit der Leistungsformel P = U × I bildet es die Basis für die Analyse elektrischer Schaltkreise.

U = R × I (Spannung = Widerstand × Strom)

I = U / R (Strom = Spannung / Widerstand)

R = U / I (Widerstand = Spannung / Strom)

P = U × I = U²/R = I²×R (Leistung)

Häufig gestellte Fragen

Gilt das Ohmsche Gesetz für alle Bauteile? Nein. Das Ohmsche Gesetz gilt nur für ohmsche Widerstände. Für Halbleiter (Dioden, Transistoren), Kondensatoren und Spulen gelten andere Gesetzmäßigkeiten.

Was ist der Unterschied zwischen Gleichstrom und Wechselstrom? Bei Gleichstrom (DC) sind Spannung und Strom zeitlich konstant. Bei Wechselstrom (AC) schwingen beide periodisch, und es treten reaktive Widerstände (Impedanz) auf.

Warum wird ein Widerstand warm? Elektrische Energie wird im Widerstand in Wärme umgewandelt (Joulesches Gesetz). Die Verlustleistung beträgt P = I² × R Watt.

Was bedeutet der spezifische Widerstand? Der spezifische Widerstand ρ (rho) ist eine Materialkonstante in Ω·m, die beschreibt, wie gut ein Material elektrischen Strom leitet. Kupfer hat z.B. ρ = 1,68 × 10⁻⁸ Ω·m.

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