IPv4-Subnetting verstehen
Subnetting teilt ein IP-Netzwerk in kleinere Teilnetze (Subnetze) auf. Die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) gibt die Netzwerkpräfixlänge an: /24 bedeutet, dass die ersten 24 Bits die Netzwerkadresse definieren und 8 Bits für Hosts verbleiben – das ergibt 254 nutzbare Host-Adressen (256 minus Netzwerk- und Broadcast-Adresse).
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Subnetzmaske?
Eine Subnetzmaske trennt den Netzwerkanteil von der Host-Adresse in einer IP-Adresse. Die häufigste Maske 255.255.255.0 (/24) bedeutet: die ersten 3 Oktette definieren das Netzwerk, das letzte Oktett den Host. Alle Hosts mit derselben Netzwerkadresse kommunizieren direkt miteinander.
Was ist die Broadcast-Adresse?
Die Broadcast-Adresse ist die letzte Adresse im Subnetz (alle Host-Bits auf 1). Pakete an die Broadcast-Adresse werden an alle Hosts im Subnetz gesendet. Sie kann selbst keinem Host zugewiesen werden.
Warum gibt es zwei weniger nutzbare Adressen als IP-Adressen im Subnetz?
Die Netzwerkadresse (erste Adresse, alle Host-Bits 0) und die Broadcast-Adresse (letzte Adresse, alle Host-Bits 1) können keinen Hosts zugewiesen werden. Bei einem /24-Netz gibt es 256 IP-Adressen, aber nur 254 nutzbare Host-Adressen.
Was sind private IP-Adressbereiche?
RFC 1918 definiert drei private Bereiche: 10.0.0.0/8 (16,7 Mio. Adressen), 172.16.0.0/12 (1,05 Mio. Adressen) und 192.168.0.0/16 (65.536 Adressen). Diese Adressen werden in lokalen Netzwerken verwendet und sind im Internet nicht routbar.